Bronchitis
Akute Bronchitis
Gelangen die Krankheitserreger von Nase und Rachen bis in die Bronchien – also die unteren Atemwege – spricht man vom Etagenwechsel. Die Folge: Aus der Erkältung mit Husten entsteht eine akute Bronchitis. Charakteristisch hierfür ist ein verstärkter Husten mit Auswurf. Außerdem wird der Bronchialschleim zunehmend zähflüssiger, so dass die Flimmerhärchen in den Atemwegen verkleben, und der natürliche Selbstreinigungsprozess der Atemwege gestört ist. Hin und wieder kommt es auch zu leichtem Fieber. Mit der richtigen Therapie klingt eine akute Bronchitis innerhalb von vier Wochen wieder ab.
Chronische Bronchitis
Bei einer chronischen Bronchitis sind die Bronchien dauerhaft entzündet. Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bedeutet dies: Wenn Husten und Auswurf jeweils drei Monate lang in zwei aufeinander folgenden Jahren auftreten, ist eine Bronchitis chronisch. Die Ursache ist häufig im jahrzehntelangen Rauchen zu finden, wodurch die Bronchialschleimhaut stark geschädigt wird. 80 bis 90 Prozent der mehr als sechs Millionen chronischen Bronchitiker sind Raucher. Doch auch wiederholt auftretende akute Bronchitiden können verantwortlich sein. Solange keine strukturellen Veränderungen in der Lunge eingesetzt haben, z. B. Obstruktionen, also Einengungen in den Bronchien, ist eine chronische Bronchitis heilbar.



