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Erkältungs-Lexikon P

Post-Nasal-Drip-Syndrom

Das Post-Nasal-Drip-Syndrom – oder auch sinubronchiales Syndrom genannt – bezeichnet eine Entzündung der Schleimhäute in der Nase, dem Rachen, der Luftröhre und den Bronchien, also im gesamten Atemwegsbereich. Auslöser sind häufig Viren oder Bakterien, die zunächst eine Infektion in den Nasennebenhöhlen verursachen und dort die Schleimhäute angreifen. Das infizierte Schleimhautsekret fließt von der hinteren Nase über den Rachen bis in die Bronchien. Dort kann das Sekret eine Bronchitis verursachen. Im Grunde leiden die Betroffenen dann gleichzeitig unter einer Bronchitis und einer Sinusitis mit den entsprechenden Symptomen, daher auch der Name sinubronchiales Syndrom. Erklären lässt sich die Entstehung des kombinierten Krankheitsbildes durch den anatomischen und funktionellen Zusammenhang der oberen und unteren Atemwege.

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