Erkältungs-Lexikon R
Rhinitis
Unter einer Rhinitis, auch Schnupfen genannt, versteht man die entzündliche Veränderung der Nasenschleimhaut, verursacht meistens durch Viren. Eine akute Rhinitis beginnt mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase. Entzündungsbedingt kommt es dann zu einer „laufenden Nase“ und durch das Anschwellen der Nasenschleimhaut zu einer behinderten Nasenatmung. Das Nasensekret ist anfänglich klar und wässrig und wird mit der Zeit dicker und möglicherweise grünlich-gelb gefärbt. Symptome sind zunächst das „Laufen der Nase“ bis sich das Sekret verdickt und die Nase verstopft ist.
Statistisch gesehen erwischt es jeden Erwachsenen dreimal im Jahr. Die Dauer der unkomplizierten, akuten Erkrankung beträgt etwa 5 Tage. Allerdings ist das Flimmerepithel erst nach circa zwei Wochen wieder voll funktionstüchtig. Das bedeutet, dass der Patient in dieser Zeit besonders anfällig für neue Infektionen ist. Meistens ist ein Schnupfen das erste Zeichen für einen grippalen Infekt (Erkältung).
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