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Erkältungs-Lexikon S

Schleimhaut

Die Schleimhaut in den Atemwegen ist eine Schutzschicht, die vor dem Eindringen von Staub und Krankheitserregern aus der Atemluft schützen soll. Wichtige Bestandteile sind das Flimmerepithel, eine spezielle Zellschicht, die aus winzigen Flimmerhärchen (Zilien) besteht, und schleimproduzierende Becher- und Drüsenzellen.

Schnupfen

Unter einem Schnupfen, auch Rhinitis genannt, versteht man die entzündliche Veränderung der Nasenschleimhaut, verursacht meistens durch Viren. Ein akuter Schnupfen beginnt mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase. Entzündungsbedingt kommt es dann zu einer "laufenden Nase" und durch das Anschwellen der Nasenschleimhaut zu einer behinderten Nasenatmung. Das Nasensekret ist anfänglich klar und wässrig und wird mit der Zeit dicker und möglicherweise grünlich-gelb verfärbt. Symptome sind zunächst das "Laufen der Nase" bis sich das Sekret verdickt und die Nase verstopft ist. Statistisch gesehen erwischt es jeden Erwachsenen dreimal im Jahr. Die Dauer des unkomplizierten, akuten Schnupfens beträgt etwa 5 Tage. Allerdings ist das Flimmerepithel erst nach circa zwei Wochen wieder voll funktionstüchtig. Das bedeutet, dass der Patient in dieser Zeit besonders anfällig für neue Infektionen ist. Meistens ist ein Schnupfen das erste Zeichen für einen grippalen Infekt (Erkältung).

Sekret

Abgeleitet von lat.: secernere – abscheiden; als Sekret bezeichnet man alle Substanzen, die der Organismus über Drüsen oder drüsenähnliche Organe an innere oder äußere Oberflächen bzw. in die Körperflüssigkeiten abgibt.

Sinusitis

Die Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) ist eine akute oder chronische Entzündung der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen.

Sputum

Als Sputum - auch Auswurf genannt – bezeichnet man das aus den Atemwegen abgehustete und schließlich ausgespuckte, schleimige Sekret. Es besteht zu 95 % aus Wasser, daneben enthält es u. a. Zellen (z. B. weiße Blutkörperchen/Leukozyten), Fremdkörper (Staubteilchen, Rauchpartikel), Erreger (Bakterien, Viren).

Superinfektion

In der Regel werden Erkältungen durch Viren verursacht. Wenn aber ein solcher viraler Atemwegsinfekt nicht richtig auskuriert wird, besteht die Gefahr einer bakteriellen Superinfektion, auch Zweitinfektion genannt, d. h. zusätzlich zu den Viren dringen Bakterien in die geschädigte Schleimhaut ein. Die Folge: Die Symptome verschlimmern sich, die Entzündung ist stark ausgeprägt und eitrig, es kommt Fieber hinzu und die Beschwerden ziehen sich über mehr als sieben Tage hin ohne Besserung. In diesem Fall ist gegebenenfalls eine antibiotische Therapie notwendig.

Symptome

Anzeichen, die auf eine Erkrankung oder Verletzung hinweisen.

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