Essen Sie sich fit!
Die 10 besten Lebensmittel gegen Erkältung
Der Sommer geht, der Herbst kommt – und mit ihm die Erkältungssaison. Höchste Zeit, um etwas für die Abwehrkräfte zu tun und den persönlichen Speiseplan unter die Lupe zu nehmen. Denn mit einer bewussten Ernährung lassen sich gezielt die Abwehrkräfte stärken. Hier erfahren Sie, welche Lebensmittel Ihnen helfen, gesund durch die Erkältungszeit zu kommen.
Manche Lebensmittel sind wahre Kraftpakete wenn es darum geht, das Immunsystem zu unterstützen und Erkältungen zu bekämpfen. Dies sind die Top 10:
- Chili: Scharf hilft gegen Schnupfen. Eine feurige Suppe mit Chili heizt dem fröstelnden Körper nicht nur ordentlich von innen ein, sondern fördert auch die Durchblutung der Schleimhäute in den Atemwegen, wodurch Krankheitserreger besser abgewehrt werden können. Dank schleimlösendem Effekt macht Chili zudem die verstopfte Schnupfennase wieder frei und begünstigt somit den Heilungsprozess.
- Holunder: Sowohl die weißen Blüten als auch die schwarzblauen Beeren des Holunders finden in der Naturheilkunde Verwendung. Die Blüten enthalten ätherische Öle sowie Flavanoide, Gerb- und Schleimstoffe. Bei Erkältungskrankheiten wirkt Holunderblütentee schweißtreibend und schleimlösend und aktiviert das Immunsystem. Der aromatische Saft aus der Holunderbeere ist zudem reich an Vitamin C und eignet sich als Heißgetränk für Schwitzkuren bei Erkältung.
- Honig: Honig lindert nicht nur quälenden Reizhusten, indem er die gereizten Schleimhäute im Rachen beruhigt. Durch seine desinfizierende und antibakterielle Wirkung macht er auch viele Krankheitserreger unschädlich. Aber: Die beliebte heiße Milch mit Honig ist wenig wirksam, denn bei Erhitzung gehen die gesundheitsfördernden Inhaltstoffe im Honig verloren. Besser einen Löffel Honig langsam auf der Zunge zergehen lassen.
- Hühnersuppe: Ein Teller heiße Hühnersuppe gilt als Klassiker bei Erkältungen. Und das hat seinen Grund: Der enthaltene Eiweißstoff Cystein wirkt nachweislich entzündungshemmend und lässt die Schleimhäute abschwellen. Zusätzlich enthält Hühnersuppe reichlich Zink, und zwar gebunden an den Eiweißbaustein Histidin. Dadurch soll der bei Infekten hilfreiche Mineralstoff Zink besonders gut resorbierbar sein.
- Ingwer: Kleine Knolle – große Wirkung. Ingwer ist eine Hauptzutat der indischen Heilkunst Ayurveda und gilt als Wunderwaffe, deren Vielfach-Wirkung auch hierzulande inzwischen hoch geschätzt wird. Sie enthält ätherische Öle und Scharfstoffe, die bei Erkältung unter anderem schleimlösend, entzündungshemmend, antibakteriell und schmerzstillend wirken. Wenn es draußen kalt ist, sorgt die scharfe Knolle (z. B. als Ingwer-Tee) zudem für wohlige Wärme von innen.
- Joghurt: Rund zwei Drittel der körpereigenen Abwehrzellen sind in der Darmschleimhaut angesiedelt. Probiotische Milchsäurebakterien, wie sie in Joghurt und Kefir enthalten sind, gelangen in lebender Form in den Darm und unterstützen die körpereigene Darmflora bei der Abwehr von Krankheitserregern. Ein Becher Joghurt am Tag stärkt also das Immunsystem. Übrigens: Die viel beworbenen Spezialjoghurts und Joghurtdrinks sind nicht wirksamer als die handelsüblichen Milchprodukte. Teuer ist also nicht gleich besser.
- Knoblauch: Was für die feine Nase eher lästig ist, tut den Atemwegen gerade gut – der schwefelhaltige Inhaltsstoff Alliin (bzw. Allicin), der die berüchtigte „Knoblauchfahne“ verursacht, verleiht dem Lauchgewächs seine antibiotische Wirkung und wirkt Infekten entgegen. Außerdem ist Knoblauch reich an Vitamin A, B, und C sowie zahlreichen Mineralstoffen (z. B. Zink, Magnesium, Selen, Jod, Kalium, Eisen). Der tägliche Verzehr von rohem Knoblauch soll das Erkältungsrisiko um die Hälfte reduzieren.
- Paprika: Paprika enthält dreimal so viel Vitamin C wie Zitronen und Orangen und reichlich Vitamin E, das der Zellerneuerung dient und entzündliche Prozesse hemmt. Wichtig: Paprika am besten roh essen, denn beim Kochen gehen viele Vitamine verloren. Am meisten Vitamine sind in den roten Paprikas enthalten. 85 Gramm Paprika am Tag reichen aus, um den Vitamin-C-Bedarf zu decken.
- Sanddorn: Ihr enormer Vitamingehalt macht die Sanddornbeere zu einem wahren Kraftpaket für das Immunsystem. Sie enthält zehnmal mehr Vitamin C als Zitronen sowie einen reichen Mix an weiteren Vitalstoffen, und hilft in der nass-kalten Jahreszeit, Infekten vorzubeugen. Am besten eignet sich hierfür Sanddornsaft: Morgens, mittags und abends ein Esslöffel zu den Mahlzeiten eingenommen stärkt die Abwehrkräfte.
- Thymian, Salbei & Co.: Der heimische Kräutergarten hat mit Thymian, Salbei, Kamille und Pfefferminze einiges gegen Erkältungen vorzuweisen. Ob als Tee oder als Dampfinhalation – bei den ersten Anzeichen von Husten und Schnupfen lindern sie die Beschwerden und unterstützen den Heilungsprozess. Sie wirken unter anderem entzündungshemmend, antibakteriell, schleim- und krampflösend, und befreien dank ihrer ätherischen Öle die Atemwege.
Hilfe aus der Apotheke
Um bei Atemwegsinfekten den Schaden in Grenzen zu halten, ist schnelle Gegenwehr aus der Apotheke gefordert. Effektiv gegen Erkältungsbeschwerden wirken pflanzliche Schleimlöser wie der Wirkstoff Myrtol standardisiert® (z. B. in GeloMyrtol® forte, Apotheke). Das ätherische Öl wirkt direkt an den Infektionsherden der Schleimhäute, beschleunigt deren Abschwellen und löst das zähe, festsitzende Sekret. Die Atemwege werden so spürbar befreit.



